Bei einem erfolgreichen Umweltschutz ist das Verhalten von Unternehmen entscheidend. Insbesondere die Industrie verursacht nämlich ein hohes Maß an Schadstoffen sowie Müll und verbrauchen zudem viel endliche Ressourcen. Das schadet der Erde und ist zudem oftmals teuer. Längst hat bei vielen Unternehmen deswegen ein Umdenken begonnen.
Ökologisches Bewusstsein in der Wirtschaft: finanzielle Anreize
Es gibt ökologische Unternehmen, die von Einzelpersonen aus idealistischen Gründen gegründet würden. In diesen Fällen ist der Zweck des Umweltschutzes wichtig, nicht der Gewinn. Solche Firmen sind aber in der deutlichen Minderheit, mit ihnen könnte kein ausreichender Wandel herbeigeführt werden. Mittlerweile gibt es aber auch viele Unternehmen, die finanzielles Eigeninteresse und gesellschaftliches Wohl miteinander verbinden. Aufgrund politischer und ökonomischer Bedingungen gilt heute, dass sich Umweltschutz vielfach auszahlt. Ein gutes Beispiel ist der Energieverbrauch, der das schädliche CO2 produziert. Aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise haben zahlreiche Unternehmen viel Geld in Energieeffizienz investiert. Dadurch wird sowohl die Umwelt als auch die Ausgabenseite entlastet. Aus dem gleichen Grund wurden viele Bürogebäude mit einer hochwertigen Wärmedämmung ausgestattet. Die moderne Kommunikationstechnologie trägt ebenfalls zum Umweltschutz bei. So ersetzen Telefon- und Videokonferenzen Meetings, zu denen Teilnehmer mit Autos oder dem Flugzeug anreisen müssen.
Erneuerbare Energien als rasant wachsender Markt
Umweltschutz ist aber nicht nur als Vermeidung von Schadstoffen im bereits bestehenden Betrieb zu verstehen. Es hat sich zudem ein neuer Wirtschaftszweig entwickelt. Vor allem die erneuerbaren Energien sind zu nennen, die sich aufgrund staatlicher Förderungen schnell verbreitet haben. Manche Technologien wie Windparks auf dem Meer sind sogar schon ohne Förderungen wirtschaftlich. Hunderttausende Arbeitsplätze sind durch erneuerbare Energien entstanden. Zum einen müssen diese Anlagen produziert und von Handwerkern installiert werden. Zum anderen müssen Banken und Investmentgesellschaften die häufig großen Projekte organisieren. Gerade auch im Bankenbereich wurde unter dem Stichwort Green Investment ein großer Bereich an Produkten geschaffen, mit denen ökologische Unternehmen aller Art finanziert werden. Beispielsweise Thomas Lloyd setzt sich mit Ökofonds für die Umwelt ein. Solche Fonds, die Privatanleger kaufen können, beschränken sich nicht allein auf erneuerbare Energien. Je nach Anlagekriterien wird das Kapital auch in Unternehmen oder Projekte investiert, die anderweitig Ihren Beitrag zu einer sauberen Umwelt leisten.
Grüne Wirtschaft: Kombination aus Eigeninteresse und Gemeinwohl
Umweltschutz in der Wirtschaft kann auf vielen verschiedenen Wegen realisiert werden. Die Reduzierung des Energieverbrauchs ist ein Beispiel dafür, dass Unternehmen davon auch selbst profitieren. Darüber ist ein neuer Markt für Umwelttechnologie entstanden, bei dem erneuerbare Energien herausragen. Banken und Investmentgesellschaften investieren verstärkt in diesen Bereich.
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